Sie sind hier: Startseite > Ist Abnehmen einfach > Abnehmen durch Fasten

Abnehmen durch Fasten

Kostenlos abbnehmen


Kann man durch Fasten schnell abnehmen?

Die Antwort ist ja, aber nicht dauerhaft!
Nur über ein langsames Abnehmen können Sie Ihre Fettspeicher dauerhaft leeren. Warum dies so ist mag die nachfolgende Beispielrechnung verdeutlichen.

Wir wissen, dass in einem Kilogramm Körperfett etwa 7000 – 9000 Kalorien (Kcal) an Energie gespeichert sind. Ein unsportlicher Mensch, der sich wenig bewegt, verbraucht ungefähr 2000 Kcal am Tag. Falls dieser Mensch eine Woche lang fastet, könnte er ca. 14.000 Kcal. aus seinen Fettdepots holen. Dies wären dann 2 Kg. Körperfett/Woche. Nehmen wir an, er hat 10 Kg Übergewicht. Dann müsste er 5 Wochen fasten um schnell (?) abzunehmen. Natürlich ist dies nicht möglich, wie Sie unschwer selbst erkannt haben dürften. Leider baut der Körper aber während einer Fastenperiode nicht nur Fett ab. Da der Gehirnstoffwechsel schnell verfügbare Kohlehydrate benötigt, die nicht über die Fettumwandlung in Energie erhältlich sind, wird körpereigenes Eiweiß dafür herangezogen. Das bedeutet, dass der Gewichtsverlust nicht ausschließlich aus dem Fettabbau resultiert sondern zum Teil auch aus dem Abbau der Muskelmasse.
Berichte vieler Menschen, die in der Anfangszeit ihrer Abnehmversuche deutlich mehr als zwei Kilo Gewicht in der Woche verloren haben, sind natürlich trotzdem glaubwürdig, da das Körpergewicht unter anderem auch aus dem Inhalt des Verdauungstraktes und aus Wasser besteht. Und beides wird natürlich bei Abnahmeversuchen als erstes reduziert.
Doch die anfängliche Euphorie lässt schnell nach, wenn sich der Zeiger der Waage nach wenigen Tagen nicht mehr so schnell nach unten bewegt.
Allerdings könnten wir den Begriff "schnell abnehmen" auch als einen Wunsch verstehen, den Wunsch zügig abnehmen zu können. Selbstverständlich ist dies möglich, wenn man seine Energiezufuhr drosselt und seinen Energieverbrauch erhöht. Gegen ein mögliches Hungergefühl können homöopathische oder pflanzliche Mittel unterstützend eingesetzt werden.

Fazit:

Diäten eignen sich für die schnelle, nicht aber für die dauerhafte Gewichtsreduktion
Obwohl Fastenkuren oder Diäten, vor allem am Anfang, zu teilweise dramatischen Gewichtsverlusten führen, so liegt das zum einen an der (fast) vollständigen Entleerung des Verdauungstraktes, und zum anderen am Wasserverlust. Dies kann ohne weiteres zu einem Verlust von bis zu fünf Kilo Gewicht in einer Woche führen. Diese fünf Kilo sind natürlich nach dem Ende der Diät sofort wieder da, da so gut wie kein Fett abgebaut wurde. Der wirklich gravierende Nachteil von Fastenkuren und Diäten zeigt sich allerdings immer erst hinterher: man hat einen dauerhaft reduzierten Energieverbrauch, da der Körper durch die reduzierte Muskelmasse in eine Art "Sparmodus" geschaltet hat. Es wird also mit jeder Diät und mit jedem weiteren Versuch, sehr schnell abzunehmen immer schwieriger, und die weitere Gewichtszunahme passiert fast automatisch.
Glauben Sie jetzt immer noch, dass man über die schnelle Gewichtsabnahme sein Normalgewicht erreichen und vor allem für immer behalten kann?

Das Volk der Hunza - fasten aus Not!

Quelle
Aus Wikipedia >>> mehr lesen http://de.wikipedia.org/wiki/Hunzukuc

In früheren Zeiten waren die Hunzukuc als mutige Krieger und Räuber bekannt und gefürchtet. Da das Hunzatal der schnellste Weg nach Swat und Gandhara ist, wurde und wird es für den Warentransport genutzt. Das unwegsame Gelände und die teils kaum mehr als einen halben Meter breiten Gebirgswege machten den Transport mit Lasttieren unmöglich, weshalb die Waren mit Lastenträgerkarawanen transportiert wurden. Diese kamen nur langsam voran, konnten sich nur schwer gegen Überfälle verteidigen, und mussten den Hunzukuc Abgaben für die Durchquerung des Tales bezahlen. Verweigerten die Reisenden diese Maut, wurde ihnen von den Hunzukuc die Durchreise verwehrt, oder sie wurden überfallen.
Die Ende des 20. Jahrhunderts renovierte Balti-Burg des Mir („Fürst“) in Baltit (Karimabad), die 62 Zimmer umfasst, und an eine Festung anschließt, zeugt noch heute von den Reichtümern, welche durch die Handelsroute den Hunzukuc zuteil wurden.
Die leicht zu verteidigende und isolierte Lage des Hunzatals ermöglichte es den Hunzukuc, über 950 Jahre lang zurückgezogen und weitgehend unabhängig zu leben.
1889 versuchten die Briten Hunza zu erobern, wurden aber zurückgeschlagen. 1892 konnten die Briten die Oberhand gewinnen und das Hunzatal, sowie das benachbarte Nagartal erobern. Der Mir der Hunzukuc flüchtete nach China, das endgültige Ende der Mir-Herrschaft kam aber erst 1974. Der letzte Mir war Muhammad Jamal Khan.
Die Hunzukuc leben vorwiegend von der Landwirtschaft. Der Anbau erfolgt meist auf Terrassenfeldern, die mit Wasser der Gletscher der Umgebung bewässert werden.
Morgen lesen Sie mehr über den Mythos der Hunzas als Fastenkünstler.

DER MYTHOS DER HUNZAS


Über die Hunzukuc gibt es viele moderne Mythen, die sich vor allem auf die Ernährung und Lebenserwartung konzentrieren, und seit den 1960ern vor allem in Verbindung mit diversen Hunza-Produkten, Esoterik und Ernährungslehren verbreitet werden.
Den Schilderungen zufolge sind die Hunzukuc ein besonders friedfertiges Naturvolk, das seiner fleischarmen oder fleischlosen Ernährung, besonders mit Mineralien und Edelmetallen angereichertem Wasser, einem legendären und bislang nicht nachweisbaren Vollkornbrot (oft Hunza-Pie genannt), und besonderen „Himalayasalzen“ eine außerordentliche Langlebigkeit und Gesundheit verdankt. Häufig werden die Hunzukuc auch als Veganer dargestellt, die sich ausschließlich von Rohkost ernähren, ähnlich wie die ostafrikanischen Matyodi.
Diverse Quellen sprechen den Hunzukuc eine Lebenserwartung von bis zu 130, manchmal sogar bis 145 Jahren zu. Obendrein haben sie angeblich nur wenige oder keine Krankheiten und sind bis ins hohe Alter überaus agil, was dazu führt, dass Männer jenseits der 100 Jahre noch Kinder zeugen, die Felder bestellen und man in der Regel ohne vorherige Beschwerden stirbt.
Diese Legenden basieren vor allem auf einem Buch des Amerikaners Jerome Irving Cohen, der 1947 ein Buch mit dem Titel The Healthy Hunza veröffentlichte, der sich auf britische Militärangehörige als Quelle berief. Das Buch hatte bis in die 1960er Jahre keine nennenswerte öffentliche Resonanz, bis in den USA ein verstärktes Interesse an gesunder Ernährung einsetzte. Wissenschaftliche Studien, die das Gegenteil belegen, haben die Popularität des „Hunza-Mythos“ nicht erschüttern können.

Ist Abnehmen einfach

Abnehmen durch Fasten

Suchen nach

Allgemein