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Einkaufsdisziplin hilft beim Abnehmen

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Der große Supermarkt mit dem angenehmen Ambiente, aus „Liebe“ zum Kunden?

Die Verweildauer
Kein Mensch will mehr als nötig kaufen. Untersuchungen zeigen, dass fast jeder mit einer Einkaufsliste als Zettel oder im Kopf in den Supermarkt kommt.
Woran liegt es dann, dass am Ende immer mehr Einkaufswagen liegt als geplant? Dies liegt an der Tatsache, dass vom Handel durch mannigfaltige Tricks versucht wird, Sie möglichst lange im Geschäft zu behalten.
Mit jeder Minute mehr in der wunderbaren Warenwelt, rücken der mitgebrachte Zettel, die Liste im Kopf in den Hintergrund.

Das richtige Ambiente macht's
Deshalb versucht der Handel den Kunden durch eine angenehme Gestaltung, durch gute Atmosphäre, durch Musik oder durch geschickte Gestaltung der Laufwege so lange wie möglich festzuhalten und somit den Einkaufsbetrag nach oben zu bringen, so Michael Lerchenmüller Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Nürtingen. Jetzt wissen Sie auch, warum nach einiger Zeit die Regale umgeräumt werden. Nichts liegt dann mehr an seinem gewohnten Platz.

Wichtige Rolle der Sonderangebote
Neben der Atmosphäre in einem Markt spielen aber auch die Sonderangebote eine wichtige Rolle, um die Kunden länger festzuhalten. Sie werden meist am Eingang oder in den Gängen platziert. Die Verbraucher bleiben dann stehen und prüfen, ob sich das Schnäppchen für sie lohnt. In einem Warenhaus sind das die Wühltische.

Obst und Gemüse als Tempobremse
In Supermärkten wird als Tempobremse auch die Obst- und Gemüseabteilung am Eingang genutzt. Durch die schönen Früchte die üppige Präsentation stoppen fast alle und schauen sich erst mal um. Und damit ist das Ziel erreicht. Der Kunde bleibt länger im Laden. Die Einkaufsdisziplin lässt nach. Die Neigung steigt, mehr mitzunehmen als geplant. Auch die Cafeteria im Eingangsbereich erfüllt den Zweck der Tempobremse. Nach dem Einkauf eine Tasse Kaffee. Zeit dafür um noch einmal zu überlegen, ob man auch nichts vergessen hat oder das Sonderangebot doch noch mitnehmen sollte. Jetzt wissen Sie auch, warum man die Schlangen an den Kassen kurz hält. Wer möchte sich schon noch einmal lange an der Kasse stehen.

Keine Chance, zu entkommen?
Übrigens selbst wenn Sie jetzt nach diesem Beitrag glauben, sie könnten sich gegen die Psycho-Tricks des Handels wehren. Die Chancen sind gering. Ihr Unterbewusstsein wird Sie auch beim nächsten Einkauf wieder mit Sicherheit verführen. Es sei denn, Sie erinnern sich an diesen Beitrag und nehmen die Tricks bewusst wahr.

Wie war das noch?

Mit dem vollen Einkaufswagen noch einmal durch den Supermarkt gehen, und alles wieder in die Regale stellen, was nicht auf Ihrem Einkaufszettel stand.
Ungewöhnlich aber wirksam.


Eine Einkaufsgeschichte

Es war am vergangenen Mittwoch.
Es fehlten Tomaten, Salz und noch ein paar Kleinigkeiten.
Eigentlich hätte ich dafür nicht den Einkaufswagen durch den Supermarkt schieben müssen.
Das Bisschen hätte ich tragen können. Auf dem Weg zur Kasse kamen mir dann auch Bedenken, ob ich wirklich nichts vergessen hätte.
Der Wagen erschien mir zu leer. Prompt fiel mir ein, dass noch Nudeln fehlen. Das gefrorene Hähnchen ist gerade im Sonderangebot und wird auch noch mitgenommen.
Da ich schon mal da war, habe ich nach Angeboten bei der abgepackten Wurst und dem Käse nachgesehen.
Es gab tatsächlich ein günstiges Angebot. Also habe ich es auch noch in den Wagen gepackt.
Bei der Kasse angekommen war der Wagen halb voll und ich war sicher nichts vergessen zu haben.

Zu Hause angekommen, stellte ich fest, dass ich das Salz trotzdem vergessen hatte und von den Nudeln noch drei Tüten im Schrank lagen.
Von der Wurst aus dem Angebot lag auch schon ein Päckchen im Kühlschrank. Die Moral von der Geschichte: Immer einen Einkaufszettel schreiben, auch wenn es sich nur um zwei Teile handelt.
Was nützt dieser Tipp aber, wenn Sie trotzdem mehr kaufen, als Sie auf Ihrem Zettel stehen haben?

Denken Sie daran: Alles was sie einkaufen, werden Sie auch irgendwann essen.
Besonders dann, wenn die Mindeshaltbarkeit abzulaufen droht.

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