Gibt es "Die gesunde Ernährung"
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Was ist gesunde Ernährung?
Woran soll das 'gesund' gemessen werden?
Daran, wie der individuelle Körper es aufnimmt, oder daran wie er es nach Lehrbuch aufnehmen sollte?
Wieder eine Originalseite aus dem Programm
Sie wissen bereits, dass die Kalorientabellen nicht stimmen. Sie wissen auch, dass niemand ihren genauen Energiebedarf kennt. Also wissen Sie auch, dass es völlig sinnlos ist Kalorien zu zählen. Dass Sie auf manchen Seiten trotzdem vergleichende Berechnungen finden, dient nur der Verdeutlichung der auf den Seiten getroffenen Aussagen.
Heute befassen wir uns mit der gesunden Ernährung.
Um dieses Thema erschöpfend zu behandeln, würden die noch folgenden ca. 140 Seiten kaum ausreichen. Am Schluss dieser Seiten würden Sie dann nur wissen, dass es "die" gesunde Ernährung nicht gibt.
Das liegt einfach daran, dass die gesamte Ernährungswissenschaft es auch nicht weiß. Aber wer ist schon in der Lage seine Unwissenheit zuzugeben? Also werden Theorien aufgestellt, Spekulationen wuchern, Versuche und Untersuchungen werden solange manipuliert bis das erwünschte Ergebnis herauskommt.
Mit welchem Recht stelle ich solche abwertenden Behauptungen auf? Jeder Mensch mit klarem Verstand wird, wenn er sich durch die unterschiedlichsten Theorien und Behauptungen der Ernährungswissenschaft und Jene die sich dafür halten durchgearbeitet hat, zu dem gleichen Schluss kommen. In diesem Zusammenhang möchte ich für diejenigen, die sich näher mit diesem Thema auseinandersetzen wollen, ein lesenswertes Buch empfehlen. Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Titel: "Prost Mahlzeit. Krank durch gesunde Ernährung".
Das heißt allerdings nicht, dass es keine gesunde Ernährung gibt. Diese Form der gesunden Ernährung entzieht sich aber allen wissenschaftlichen Bemühungen, ihr eine enge und allgemeingültige Zwangsjacke überzustreifen.
Dass dieser Versuch auch weiterhin zum Scheitern verurteilt ist, liegt an der einfachen Tatsache, dass jeder Mensch in seiner physiologischen Gesamtheit einzigartig ist und demzufolge auch ganz individuell reagiert und natürlich auch ganz individueller Bedürfnisse hat.
Nicht nur die Einzigartigkeit jedes Menschen spielt eine Rolle, sondern auch das Biotop, also die Umwelt, in welcher er lebt. Es macht keinen Sinn die leichte und fettarme Küche der Italiener einem Eskimo oder Schweden, als die für ihn richtige Kostform zu empfehlen. Genauso wenig Sinn macht es, Lebertran und fetten Fisch (Fischöl) als die Lösung gegen den erhöhten Cholesterinspiegel oder die Arterienverkalkung zu verkaufen, nur weil bei den Eskimos angeblich der Herzinfarkt seltener auftritt. Möglicherweise ist die Erklärung aber, dass sie in einem natürlichen Rhythmus leben und weniger schädigenden Stress haben.
Auch über diese Themen werden Sie noch einiges lesen.
Welchen Rat habe ich also für Sie? Ich kann Ihnen keine Liste mit gesunden und ungesunden Lebensmitteln aufstellen. Selbst der verschriene Hamburger aus der Imbissstube muss nicht ungesund sein. Allerdings sollte man sich nicht überwiegend von ihm ernähren. Wie sagte doch Paracelsus: „Ein jedes Ding ist Gift, allein die Menge macht’s!“ Dieser Satz gilt auch für unsere Nahrungsmittel.
Einen Rat habe ich noch für Sie. Achten Sie auf Ihre Empfindungen, die sich nach einer Mahlzeit bei Ihnen einstellen. Fühlen Sie sich nach einer Mahlzeit wohl und leistungsstark sind diese Nahrungsmittel für Sie genau richtig gewesen, also gesund.
Fühlen Sie sich schwach, müde oder bekommen Sie sogar Durchfall, dann waren diese Nahrungsmittel für Sie ungesund. Übrigens versucht der Körper über den Durchfall die für ihn schädlichen Stoffe, möglichst schnell wieder los zu werden.
Dies gilt für alle Nahrungsmittel, egal ob sie von Experten als gesund oder ungesund eingestuft wurden.
Zu banal? Wie sollen Sie das denn feststellen? Gestern haben Sie bereits darüber gelesen. Es sind Ihre Geschmacksnerven, mit deren Hilfe Sie einen Großteil, der für Sie persönlich schädlichen Nahrungsmittel herausfinden können.
Zusätzlich habe ich Ihnen ein Formular vorbereitet, das Sie unter der Datei Ausschlussliste unbekömmlicher Nahrungsmittel. im Ordner Formulare auf Ihrer Programm-CD finden. Selbstverständlich wieder als Word- und PDF-Datei.
Dieses Formular soll Ihnen helfen, die für Sie bekömmlichen und schädlichen Nahrungsmittel herauszufinden. Wie Sie dieses Formular auswerten, erfahren Sie in der Datei Auswertung, ebenfalls im Ordner Formulare.
Zusammenfassung dieser Seite:
Niemand kann Ihnen sagen welche Lebensmittel für Sie ungesund bzw. gesund sind.
Selbst die so genannten schädliche Nahrungsmittel wie Zucker, Weißmehl, Alkohol, Schokolade, Schweinefleisch, Hamburger, industriell veränderte und mit Farb-, Konservierungs- und Aromastoffen vergiftete Fertignahrungsmittel müssen nicht zwangsläufig schädlich sein.
Wie sagte doch Paracelsus der große Arzt des Mittelalters sinngemäß: „Ein jedes Ding ist Gift, allein die Menge macht ob es ein Gift sei“.
Gestalten Sie ihre Ernährung abwechslungsreich, vermeiden Sie eine einseitige Ernährung, hören Sie auf ihre `innere Stimme´ und vor allem, genießen Sie jeden Bissen.
Sie werden noch weitere Seiten zu diesem Thema finden. (Im Programm)
Hier noch ein Link der Sie interessieren dürfte >>> Hunger trotz übermäßigem Essen?
Hier können Sie sich eine Tondatei einer Zusammenfassung der 7 Woche aus dem Hauptprogramm anhören:
>>> 7.woche.mp3 [7.477 KB]
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