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Bewegung hilft, dass Normalgewicht zu erreichen!

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Gleichgewicht der Energie - ein Lebensprinzip.

Gleichgewicht halten ist die erfolgreichste Bewegung des Lebens.
Wer auch immer dies geschrieben hat, hat erkannt, dass es immer um das Gleichgewicht bei allen Lebensvorgängen geht.
Ein Zuviel macht krank, aber ein Zuwenig macht ebenfalls krank. Das wird im Prinzip der Akupunktur deutlich.
Trotzdem sollte dieses Gleichgewicht nicht ein ruhendes Gleichgewicht sein, denn dann ist es nicht in Bewegung.
Auch die Zeiger einer Waage im offensichtlichem Gleichgewicht, bewegen sich dennoch.
Unsere zusammenfassende Tondatei schon angehört?
Nein?
Hier können Sie es tun >>> 7.woche.mp3 [7.477 KB]

Heute lernen Sie eine Seite des Hauptprogramms kennen. Wie schon bemerkt finden Sie immer wieder einmal Geschichten aus dem Leben von Gertrud.
Warum die Geschichten mit Gertrud?

Gertrud und ihre Freunde
Ein Vorteil der Gruppentherapie besteht darin, dass durch die Berichte der Gruppenmitglieder dem Einzelnen bewusst wird, dass seine Probleme nicht nur ihn betreffen. Sie werden ihre Probleme also in den Geschichten von Gertrud wieder finden. Ja nicht nur die Probleme sondern auch Lösungen. Je nach persönlicher Situation sind natürlich auch die Probleme unterschiedlich. Gertrud und Brigitte sind allein stehend, Rüdiger auch. Gertrud und Rüdiger essen oft in der Betriebskantine. Brigitte kocht gerne selbst. Frau Schwan hat ganz andere Probleme, sie muss ja für die Familie kochen.
Also freuen Sie sich auf die Geschichten über Gertrud und ihre Freunde.
Die Geschichten sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit Ihnen bekannten Personen sind rein zufällig.

Bewegung hilft, dass Normalgewicht zu erreichen.

Erinnern Sie sich? Gertrud bekam Besuch von Brigitte.
Als Gertrud die Tür öffnete, erblickte sie eine schwer atmende Brigitte.
Wollen wir das Rätsel, warum Brigitte so schwer atmete, auflösen.

Gertruds Lieblingsrestaurant befindet sich in der Nähe ihrer Wohnung. Wie sind Gertrud und Brigitte zu diesem Restaurant gekommen? Blenden wir uns in die Geschichte ein.
Gertrud und Brigitte verlassen die Wohnung. Vor der Haustüre steht ein schicker kleinen Flitzer, auf den Brigitte zielbewusst zusteuert. Rot, niedrig mit Cabrioverdeck.
„Komm, steig ein Gertrud. Eigentlich passt dieses Auto nicht mehr zu mir. Aber als ich es damals kaufte, war ich noch schlank."
Nachdem wir uns in Brigittes Sportwagen hineingezwängt haben, muss ich laut auflachen.
„Warum lachst Du, Gertrud?
„Ich habe mir gerade vorgestellt, wie wir beide Dicken wohl in deinem kleinen Flitzer wirken."
Auch Brigitte muss bei dieser Vorstellung lachen.
"Na, hoffentlich haben wir das Auto nicht überladen, aber Spaß beiseite Gertrud, wir müssten etwas gegen unser Übergewicht unternehmen."
"Die nächste Straße links. Hundert Meter weiter auf der rechten Seite ist das italienische Restaurant. Der Parkplatz ist hinter dem Haus", versuche ich schnell das Thema zu wechseln, schließlich will ich mir meinen Appetit nicht verderben lassen.
"Wenn ich gewusst hätte, dass sich das Restaurant nur drei Straßen weiter befindet, wäre ich bei diesem schönen Wetter gelaufen. Ich versuche nämlich, meinen Leistungszuwachs auf jede nur erdenkliche Weise zu erhöhen. Eine Möglichkeit ist die aktive Bewegung. Deshalb habe ich ja auch nicht deinen Aufzug benutzt."
"Ach und ich dachte der Aufzug wäre kaputt, als ich dich so außer Atem vor mir stehen sah."
Wir haben den Parkplatz hinter dem Restaurant erreicht und "quälen" uns aus dem Auto.
Untergehakt betreten wir das Gebäude, in dessen zweiter Etage das Restaurant liegt. Zielsicher steuert Brigitte den Fahrstuhl an.
"Halt Moment mal, Brigitte", rufe ich lachend, "erst erzählst Du mir etwas über den Zusammenhang von körperlicher Bewegung und Übergewicht und jetzt willst Du doch mit dem Fahrstuhl fahren“?
"Alles zu seiner Zeit, Gertrud. Oder glaubst Du, ich will oben im Restaurant außer Atem und völlig verschwitzt ankommen? Denke daran, wir sind solo und noch zu haben. Auch, wenn wir jetzt noch dick sind, so wird sich dies ja bald ändern."

Welche Hinweise finden sich in dieser Geschichte?

Der wichtigste Hinweis ist: Bewegen Sie sich mehr als bisher.
Brigitte hat dies erkannt. Sie verzichtet in Zukunft auf die technischen Unterstützungen wie Fahrstuhl oder darauf, kurze Wegstrecken mit ihrem Auto zurückzulegen.
Wie könnten Sie Ihr Bewegungskonto erhöhen?
In Ihrem Haus befindet sich ein Fahrstuhl? Sie wohnen in der 9. Etage?
Natürlich können Sie die neun Stockwerke nicht laufen. Also ist dieser Hinweis für Sie nicht durchzuführen? Wirklich nicht? Warum fahren Sie nicht nur bis zum 7. Stock? Laufen Sie dann die letzten zwei Stockwerke. Wenn Sie nach unten wollen, fahren Sie erst ab dem 7. Stock oder nur bis zur 4. Etage.
Eine weitere Möglichkeit.
Sie fahren jeden Morgen mit Ihrem Auto zur Arbeit. Ihre Arbeitsstelle ist 15 Kilometer entfernt. Natürlich können Sie diese Strecke nicht laufen. Fahrradfahren können Sie nicht. Sie könnten es lernen und bei schönem Wetter mit dem Fahrrad fahren. Na ja, stellen wir diesen Vorschlag zurück. Was können Sie trotzdem tun? Ihr Auto parken Sie immer möglichst dicht vor der Haustüre. Sie ärgern sich jedes Mal, wenn sie dort keinen Parkplatz finden. Warum ärgern Sie sich? Sind Sie doch in Zukunft froh darüber. Je weiter weg Sie von Ihrer Haustüre parken, desto mehr Energie verbrauchen Sie. Aber noch etwas haben Sie aus der Geschichte lernen können. Es gibt Ausnahmen. Brigitte wollte nicht verschwitzt im Restaurant ankommen, also nahm sie den Fahrstuhl. Es kommt also auch auf die Situation an.
Einer Patientin, der ich diesen Vorschlag mit dem weit entfernten Parkplatz machte, antwortete mir, dass dies nicht möglich sei, da sie dann ja ihre eingekauften Lebensmittel so weit schleppen müsste. Auf meine Frage, ob sie denn immer so viel einkaufen würde, dass man es kaum tragen könne, verneinte sie dies.
Oft nehmen wir selten auftretende Schwierigkeiten als Ausrede dafür, etwas generell nicht tun zu wollen.
Ach ja, da fällt mir ein, Sie haben in ihrem Haus keinen Fahrstuhl. Wie sieht es an Ihrem Arbeitsplatz aus? Sie müssen ab und zu etwas in einer anderen Abteilung erledigen, die ein oder mehrere Stockwerke höher liegt. Benutzen Sie dann den Fahrstuhl? Oder nehmen Sie die Treppe?
Sie meinen, dass bringt doch nichts?
Hier ein Beispiel:
Gertrud verzichtet nach ihrem Gespräch mit Brigitte auf den Fahrstuhl.
In der Firma, muss Sie 4-6x Unterlagen in eine andere Abteilung bringen, die zwei Stockwerke tiefer liegt.
Außerdem muss sie 4x täglich, um an Ihren Arbeitsplatz zu kommen, in den zweiten Stock.
Nehmen wir einen Mittelwert, also muss sie 10 x täglich zwei Stockwerke in der Firma die Treppen rauf und runter laufen.
Um Ihre Wohnung in der 4. Etage zu erreichen muss sie 1x runter und 1x rauf.
Ergibt folgende Rechnung:

10 x 3 Minuten Treppe runter = 30 Minuten
10 x 4 Minuten Treppe rauf = 40 Minuten
1 x 6 Minuten Treppe runter = 6 Minuten
1 x 10Minuten Treppe rauf = 10 Minuten
-------------------
Gesamtzeit = 86 Minuten
Sind wir großzügig und runden auf 1,5 Stunden auf

1,5 Stunden Treppensteigen verbraucht pro Kilo Körpergewicht 10,8 Kcal.
Für Gertrud würde dies bedeuten, dass sie ohne Sport zu treiben, täglich ab sofort
91 x 10,8 = 982 Kcal. zusätzlich verbraucht.
Um die gleiche Wirkung zu erreichen müsste sie tägl. 1,5 Stunden Inline-Skating betreiben oder Fahrrad fahren.

Natürlich können Sie auch trotzdem Sport treiben. Diese Seite sollte Ihnen nur verdeutlichen, dass Sie auch ohne Sport ihre Energiebilanz verbessern können.
Ihrem Stoffwechsel ist es letztlich egal, ob der Energieverbrauch in Etappen oder auf einmal gesteigert wird.

Sie sehen, die Summe macht`s!

Sie wissen bereits, dass nicht die Schlemmermenüs für Ihr Übergewicht verantwortlich sind. Nein, es sind die Kleinigkeiten zwischendurch.
Wie sie sehen, gilt dies nicht nur für die Energieaufnahme, sondern auch für den Energieverbrauch.



Übrigens:
Nebenstehende Google-Anzeigen helfen, uns diese Seite zu finanzieren und das Programm
weiterhin zu dem günstigen Preis von 32,50 € anzubieten.
Sie können mithelfen, indem Sie die eine oder andere Anzeige einmal anklicken. Sind zwar nur wenige Cent, aber auch hier macht es dann letztlich die Summe.
Wir scheuen keinen Vergleich und denken, diese Angebote bewusst und kritisch gelesen, helfen Ihnen dabei unsere Aussagen zu verstehen.





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Ihre Aufgabe!

Das Schlaraffenland

Aus meiner Kindheit kenne ich den Spruch: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!"

Erhöhen Sie die nächsten Tage Ihr Bewegungskonto.
Es gibt im Laufe des Tages zahlreiche Möglichkeiten sich mehr zu bewegen, wie Sie in der Geschichte vo Gertrud ja gelesen haben.

Wie wäre es wieder einmal mit einem ausgiebigem Spaziergang?
Wollten Sie nicht schon immer einmal wieder eine Radtour machen?
Auch ein Picknik ist natürlich erlaubt.
Hier finden Sie >>> Picknikrezepte
Irgendwo einen Salat essen?
Es regnet?
Wie wäre es mit einem Schwimmbadbesuch?
Auch der Heimtrainer wartet auf Sie.
Natürlich können Sie auch relaxen - dann aber die Nahrungsmenge anpassen.

Übrigens: Auch Freizeit kann man planen.

 

Warum darf ich nur jeden Tag eine Seite lesen?

Einen und den wichtigsten Grund kennen Sie bereits. Das Ziel des Programms ist es ja, dass Sie lernen sollen, Ihr Wissen auch anzuwenden.
So wissen sie z.B., dass man mit leerem Magen, nicht zum Einkaufen gehen sollte. Aber wie oft sind Sie in der letzten Zeit trotzdem mit einem Hungergefühl einkaufen gewesen? Sie haben Ihr Wissen demnach nicht umgesetzt.
Dadurch, dass Sie drei Monate lang täglich mit Ihrem Wissen konfrontiert werden, es Ihnen also bewusst wird, wird es Ihnen gelingen, dieses Wissen auch umzusetzen.

Morgen also die Seite 9

 

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